Wärme steigt nach oben
... Dachdämmung oberstes Gebot!
Ist die obere Geschossdecke oder das Dach ungedämmt oder erfüllen sie nicht die gesetzlichen Anforderungen, müssen Immobilienbesitzer bei der Dachdämmung nachrüsten. Experten können in Bezug auf die Ausführung sowie die Auswahl der Materialien umfassend beraten.
Wärmedämmung auf Mauerwerk
da sind sich alle Experten einig, sollte von Fachleuten aufgebracht werden. Wenn hier unsachgemäß gearbeitet wird, besteht die Gefahr von Bauschäden.
Doch in vielen Häusern gibt es auf dem Dachboden Handlungsbedarf: Oft wird er nur als Abstellraum genutzt. Als oberste Geschoßdecke ist er dann gelegentlich noch ungedämmt und die oberste Geschossdecke oder das Dach darüber erfüllen nicht die gesetzlichen Anforderungen an den Mindestwärmeschutz.
Neuerwerber
Neuerwerber solcher Bauten müssen dann die oberste Geschossdecke über beheizten Räumen nach Maßgabe des § 47 GEG dämmen - oder das Dach selbst. Dafür haben sie zwei Jahre ab Eigentumsübergang Zeit, wenn die Verkäufer seit dem 1.2.2002 ununterbrochen dort selbst gewohnt haben. Hier können handwerklich etwas geschickte Immobilieneigentümer nach eingehender Beratung durch Experten eine wirksame und vergleichsweise einfache Dämmmaßnahme vornehmen, die den Wärmeverlust über die oberste Geschossdecke deutlich verringert Zunächst gilt es, zu entscheiden, ob der Dachraum später wieder begehbar sein soll oder eine offene Dämmung ausreicht.
Dachboden als Stauraum
Soll der Dachboden weiterhin als unbeheizter Stauraum genutzt werden, muss das Material druckfest sein. Auf das Dämmmaterial werden anschließend Spanplatten oder OSB-Platten als begehbare Fläche gelegt, wenn man nicht direkt spezielle Sandwichplatten für diesen Zweck gewählt hat. Deren Verlegung ist vor allem für Heimwerker besonders leicht zu bewerkstelligen.
Bei der Wahl des Materials sollte man sich ebenso zuvor mit Experten verständigen wie über die vorbereitenden Arbeiten und den anschließenden Einbau von Dampfsperre, Dämmung und, so notwendig, Platten zur Herstellung der Begehbarkeit.
Auch die Frage, ob nicht eine Sparrendämmung gegebenenfalls noch bessere Ergebnisse erzielen kann, sollte geklärt werden. Die VPB-Experten beraten auch, welche Möglichkeiten der Förderung es für die Dämm-Arbeiten gibt.
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